HomeSPASSMode & Lifestyle24 besondere Freuden - Auch Männer können Adventskalender schenken

24 besondere Freuden – Auch Männer können Adventskalender schenken

Wenn ihr in diesen Tagen durch den Supermarkt schlendert oder auf Social Media unterwegs seid, dann kommt ihr an Adventskalendern kaum vorbei. Dabei werden insbesondere fertige Lösungen in üppigen viereckigen Kartons angeboten, die vollgestopft sind mit Gewürzen, Lakritz, Lovetoys, Beautyprodukten oder Bier. Die Königsklasse ist jedoch ein selbstgemachter Adventskalender, der wirklich jeden Morgen im Dezember eine kleine und persönliche Überraschung bereithält. Und daher möchte ich euch an dieser Stelle kurz mal auf einen kleinen Superhelden aufmerksam machen, den meine Frau und ich schon 2010 in den digitalen Kosmos geschickt haben: Den Adventman!

Unser Problem war damals, für die zwei Teenie-Kinder zusammen 48 besondere Kleinigkeiten zu finden, die ihren Geschmack und für sie relevante Themen trafen. Daraus ist die Geschäftsidee entstanden. Heute gibt es im Online-Shop vom Adventman über 1.400 kleine Geschenke zum Befüllen, fertige Adventskalender und auf Wunsch auch einen Adventskalender-Konfigurator mit Einpackservice in verschiedene Verpackungs-Sets. Dann bekommt ihr den Kalender verschenkfertig geliefert und müsst ihn nur noch an eure Lieben weitergeben. Fast wie selbstgemacht.

Kreative Adventskalender-Ideen

Wir Kerle sind ja eher bekannt dafür, es mit den Geschenken und deren Beschaffung immer auf der letzten Rille anzugehen. Weihnachten kommt für uns jedes Jahr wieder sehr überraschend und auch für Geburtstage oder andere Festlichkeiten werden eher kurzfristig Präsente beschafft, denen es dann manchmal an Kreativität und Durchschlagskraft fehlt. Umso einfacher ist es, mit einem clever zusammengestellten Adventskalender bei der besseren Hälfte für Ohhh-Momente zu sorgen und jeden Morgen im meist stressigen Dezember für ein Lächeln auf dem Gesicht zu sorgen. Was kann es Schöneres geben. Damit das Zusammenstellen des Adventskalenders gelingt, sind hier ein paar Tipps für euch.

Der rote Faden

Mit 24 kleinen Geschenken könnt ihr eine Geschichte erzählen, die zu der beschenkten Person passt. Gab es vielleicht über das Jahr besondere Highlights, gemeinsame Urlaube, einen Jobwechsel oder andere spannende Erlebnisse, zu denen ihr passende kleine Geschenke auswählen könnt? Vielleicht ist nach gesundheitlichen Problemen auch etwas Aufmunterung nötig. All das kann in die Auswahl der Präsente mit einfließen. Es gibt Kleinigkeiten mit lieben Botschaften oder passenden Sprüchen, es gibt nützliche Dinge für unterwegs oder andere Leckereien mit regionalen Bezügen.

Der zeitliche Verlauf

An den ersten 24 Tagen im Dezember sind mindestens drei Adventssonntage mit dabei. Außerdem gibt es noch den Nikolaus. Und natürlich haben viele der Beschenkten sogar noch in der Zeit Geburtstag. Diese Highlight-Tage solltet ihr bei der Planung berücksichtigen. Für einen entspannten Sonntag könntet ihr etwas zum Lesen, ein Entspannungsbad oder auch einen Gutschein für eine Unternehmung einbauen, denn die oder der Beschenkte müsste an dem Tag ja Zeit haben. Am Nikolaus könnte es irgendwas sein, was eben wie der Nikolaus aussieht. Und für Geburtstage gibt es beim Adventman auch ein paar schöne, hochwertigere Geschenke.

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© Mitya Ivanov (Unsplash)

Zum zeitlichen Verlauf gehört auch ein Spannungsbogen. Am 1.12. könntet ihr mit einem fetten Geschenk gleich ordentlich loslegen und am 2.12. auch nochmal üppig nachlegen. Dann kann es etwas flacher werden und zum Nikolaus am 6.12. dann wieder anziehen. So bringt ihr wirklich jeden Tag etwas absolut Überraschendes zum Vorschein, was für leuchtende Augen sorgt.

Süß oder salzig

Es gibt etliche verschiedene Süßigkeiten, die in einen Kalender passen. Da hilft es, den Geschmack zu kennen. Soll es weiße Schokolade, Vollmilch oder Zartbitter sein? Mag die beschenkte Person eher Lakritz, Karamell oder Trüffelpralinen? Darf es zwischendrin auch mal salziges Popcorn oder eine Tüte mit Trüffelchips sein? Stellt ihr den Adventskalender zusammen für jemanden, der gern auch mal etwas Neues ausprobiert oder wollt ihr auf der sicheren Seite sein und auf Klassiker setzen? Zu allen Anforderungen gibt es passende, auch einzeln erhältliche Süßigkeiten.

Offensichtliche oder versteckte Botschaften

Der Dezember ist ein für die meisten Menschen sehr stressiger Monat, in dem es zur Vorbereitung von Weihnachten sehr viel zu organisieren und zu bedenken gibt. Ein Adventskalender ist da eine tolle Möglichkeit, jemanden auf andere Gedanken zu bringen. Die Partnerin jeden Morgen mit einem Lovetoy zu beglücken, kann natürlich auch unter Druck setzen. Und ein Gewürz vermittelt vielleicht die Botschaft, doch gern etwas mehr Zeit am Herd zu verbringen. Richtig schenken will gelernt sein. Volltreffer sind auf jeden Fall die Produkte, die für ein Lächeln, für Genuss oder für Entspannung sorgen.

Das Verschenken soll Spaß machen

Ihr selbst sollt beim Auswählen und Zusammenstellen der Kleinigkeiten auch Spaß haben, daher ist ein gewisser zeitlicher Vorlauf unbedingt erforderlich. Mitte November ist der späteste Zeitpunkt, an dem ihr mit der Beschaffung starten solltet. Dann habe ihr genug Zeit, auch noch Lücken zu füllen und alles pünktlich zum 1. Dezember verpackt an die Wand zu hängen oder in einem Geschenkekorb zu drapieren.

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© Jan Romero (Unsplash)

Du schaffst das!

Auch wenn du dich für den Grinch hältst und der Organisation der Feierlichkeiten bisher immer smart aus dem Weg gegangen bist, kannst du umso mehr glänzen, wenn Du mit einem gut durchdachten und toll verpackten Adventskalender überrascht. Kalkuliere etwa drei Tage für die Planung, die Beschaffung und das Verpacken ein. Ob du dafür den Shop von Adventman bemühst oder dich auf dem Weg in die nächstgelegene Einkaufsstraße begibst, ist komplett dir überlassen. Das Ergebnis zählt.

Und noch abschließend: Natürlich könnt ihr auch an der Kasse eures Kaufhauses oder der Drogerie einen relativ günstigen Adventskalender für die Partnerin oder den Partner besorgen. Dann ist der Überraschungseffekt an den Dezember-Morgen aber nicht so wahnsinnig groß, denn bei den monothematischen Varianten ist schnell klar, was täglich drinsteckt. Ein selbstgemachter Adventskalender kostet Zeit und auch etwas Geld. Zwischen 50 und 100 Euro solltet ihr mindestens einplanen, nach oben gibt es keine Grenzen. Nehmt euch das Thema gern mal vor, wir wünschen viel Spaß beim Verschenken.

Titelbild © Adventman

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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