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Ein Mann, ein Bauch, ein Kampf – Warum Diäten ab 45 eigentlich Körperverletzung sind

EIn Beitrag von Ingo Stüker

Männer im besten Alter haben alles im Griff: den Job, die Familie, den Kühlschrank. Wäre da nicht dieses eine, hartnäckige Problem, das sich beharrlich über den Hosenbund schiebt. Ingo Stüker erzählt in seinem Roman »Zum Teufel mit den Pfunden« die Geschichte von Eddy – und einer Diät, die grandios aus dem Ruder läuft.

Wir müssen reden. Über dieses Ding, das uns morgens im Spiegel anstarrt. Nein, nicht das müde Gesicht mit den immer tiefer werdenden Falten – die verleihen uns ja Charakter (reden wir uns zumindest ein). Ich meine die Zone weiter südlich. Diese Wölbung, die wir liebevoll »Onepack« oder »Kalorien-Reservoir« nennen, weil »Wampe« so verdammt endgültig klingt. Es ist jener unsichtbare Feind, der T-Shirts über Nacht im Schrank heimlich enger näht und dafür sorgt, dass man beim profanen Schuhe zubinden plötzlich merkwürdige Schnaufgeräusche von sich gibt.

Wir sind »Best Ager«. Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus, die Karriere läuft (oder wir haben uns damit abgefunden, dass wir keine Astronauten mehr werden), und eigentlich könnten wir das Leben genießen. Wäre da nicht dieser Stoffwechsel. Früher mussten wir nur an Sport denken, um ein Kilo abzunehmen. Heute reicht es, an einer Bäckerei vorbeizufahren, um zwei Kilo zuzulegen. Plötzlich mutiert der eigene Körper zu einem hochkomplexen Sparkonto, das jede einzelne Kalorie mit einem fiesen Zinssatz von 20 Prozent direkt auf den Hüften anlegt. Die Schwerkraft erledigt den Rest.

Genau an diesem Punkt steht Eddy. Eddy ist 46, wiegt 120 Kilo und hat den Kampf aufgenommen. Nicht freiwillig, versteht mich nicht falsch. Aber wenn die Hitzewallungen nicht mehr von den Wechseljahren der Großtante zu unterscheiden sind und die aktuelle Figurverteilung weit entfernt von „sexy“ einzuordnen ist, muss man handeln. Vor allem dann, wenn das eigene Dating-Leben eher an eine mühsame archäologische Ausgrabung erinnert als an ein romantisches Abenteuer, und selbst das bequeme Sitzen auf gängigen Terrassenmöbeln zur statischen Herausforderung wird.

In »Zum Teufel mit den Pfunden« nimmt der Autor euch mit auf Eddys Odyssee. Es ist kein Ratgeber, der euch sagt, ihr sollt Chia-Samen kauen, im Lotussitz atmen und glücklich sein. Es ist die ungeschminkte Wahrheit über den Wahnsinn zwischen Selleriestangen, nächtlichen Kühlschrank-Plünderungen und dem verzweifelten Versuch, die Würde zu bewahren, während der Magen lautstark »Hunger!« brüllt. Eddy navigiert blind durch den Dschungel der modernen Ernährungstrends. Er kämpft täglich gegen den inneren Schweinehund, der erschreckend clevere Argumente für den Verzehr eines Döner-Tellers vorbringt, und muss auf schmerzhafte Weise feststellen, dass der konsequente Verzicht auf Butterbrötchen den Charakter nachhaltig verdirbt.

Damit ihr wisst, worauf ihr euch einlasst, gibt es hier exklusiv das erste Kapitel. Lehnt euch zurück (Knopf aufmachen erlaubt) und lest selbst, wie das Elend seinen Lauf nahm.


>> Leseprobe: Sonntag – die Spiele beginnen! <<


Wie es weitergeht

Das war erst Tag 1. Wenn ihr wissen wollt, wie Eddy sich durch die nächsten Wochen quält, welche Rolle Globulis, eine sehr direkte Nachbarin namens Müller und ein Ägypten-Urlaub samt Tauchversuch im Neopren-Gewand dabei spielen, dann werft einen Blick in das Buch.

Aktion zum Start: Das eBook gibt es in den ersten beiden Wochen zum Einführungspreis von nur 3,99 Euro auf Amazon.

Bleibt standhaft – oder genießt den Döner. Man lebt schließlich nur einmal.


Portrait sitzend Seitenleiste
© Ingo Stüker

Über den Autor: Ingo Stüker lebt im schönen Weiskirchen im Saarland. Wenn er nicht gerade schreibt, kämpft er vermutlich selbst mit den Tücken des Alltags, der Waage oder der Frage, ob Cappuccino nun als Nahrungsmittel zählt. Mit »Zum Teufel mit den Pfunden« veröffentlicht er einen Roman, der zeigt, dass man das Leben (und das Gewicht) am besten mit einer ordentlichen Portion Humor nimmt. Mehr Infos unter: https://stkr.rocks

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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