5 Gründe für eine Radreise – Ja, mir san mit’m Radl da

Pünktlich zum Sommer scheint die Zeit der Einschränkungen und Entbehrungen sich zu verabschieden und so starten viele mit der Urlaubsplanung. Der Nachholbedarf ist groß. Aber auch die Sorge vor Flugreisen oder mit Liegen dichtgestellten Pools im All-Inclusive-Club. Wie also lässt sich im zweiten Corona-Sommer etwas möglichst kurzfristig planen, was für entspannte Abwechslung sorgt? Wir haben da einen Tipp. Denn das Fahrrad hat ja eh schon durch die Krise gewonnen. Warum also nicht auf dem Drahtesel zu einer Radreise in heimischen Gefilden starten? Deutschland hat wunderschöne Ecken, wenn das Wetter mitspielt.

Bei einer Radreise erlebt ihr euren Urlaub in der Natur und vermeidet Menschenmassen. Ihr seid frei und flexibel in der Gestaltung und tut dabei sogar noch etwas Gutes für eure Gesundheit und die Natur. Hier sind fünf Gründe, die dafür sprechen, in diesem Sommer eine Radreise zu unternehmen. Die Infos kommen von cyclelo, einem Online-Marktplatz für Radreisen. Wir haben sie für euch aufbereitet.

1: Urlaub in Deutschland

Gut ein Drittel der Deutschen können sich laut einer repräsentativen Umfrage von cyclelo tatsächlich vorstellen, in diesem Jahr 2021 eine Radreise zu unternehmen. Und wieder etwas über ein Drittel dieser Befragten planen unter den aktuellen Bedingungen einen Urlaub in Deutschland. Sicherlich bietet Deutschland kein mediterranes Flair wie zum Beispiel Spanien, Portugal und Italien. Aber unsere schönen Strände an der Nord- und Ostsee müssen sich nicht verstecken. An den beiden Meeren im Norden gibt es viele idyllische Radwege, die zu erfrischenden Badepausen einladen.

Eine der schönsten Fahrradstrecken für eine Radreise am Meer ist der Ostseeküsten-Radweg. Der führt mit 430 Kilometern am Meer entlang durch Dünen- und Küstenlandschaften, vorbei an Fischerdörfern und Hansestädten, von der Flensburger Förde bis in die Lübecker Bucht. Ähnlich empfehlenswert ist ein Fahrradurlaub am Schwäbischen Meer, dem Bodensee. Der bietet mit einer Uferlänge von rund 270 Kilometern eine sehr abwechslungsreiche Tour als drittgrößter See Mitteleuropas. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten für eine Radreise, zum Beispiel auf dem Bodensee-Radweg einmal um den Bodensee herum und durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Eine Radreise ist eine spannende Urlaubsform im eigenen Land
© Niklas Ohlrogge (Unsplash)

2: Perfekt für den „Corona-Sommer“

Bei einer Radreise seid ihr in der Natur unterwegs und könnt recht einfach Abstand halten zu anderen Menschen. Ideale Voraussetzungen für den bevorstehenden zweiten Corona-Sommer. Denn auch wenn die Werte sinken und immer mehr Personen geimpft sind, ist Vorsicht geboten. Es verwundert somit nicht, dass 30 Prozent der Deutschen angeben, durch die Corona-Pandemie verstärkt an einer Radreise interessiert zu sein. Hauptgrund an dem Interesse für diese Urlaubsform ist die Möglichkeit, in der Natur vom Corona-Alltag abschalten zu können (64 Prozent), gefolgt von einem Urlaub fernab von Menschenmassen (60 Prozent), leichteres Abstandhalten (54 Prozent) und das geringere Ansteckungsrisiko draußen (53 Prozent). 

Tipp: Da ihr wahrscheinlich nicht im Zelt übernachten wollt, bucht euch am besten vorab Unterkünfte an der Strecke. Wer da aus Gründen der Kontaktreduzierung nicht jede Nacht in neuen Betten schlafen möchte, für den bietet sich eine Sternradtour als Radreise an. Dabei startet ihr von einem festen Hotel jeden Tag zu neuen Etappen und Sehenswürdigkeiten im Umkreis, seid abends aber immer wieder in der gewohnten Umgebung. Das macht auch für Familien Sinn, die mit viel Gepäck reisen und nicht alles auf dem Rad transportieren wollen.

3: Spontan und flexibel planbar

Ein weiterer großer Vorteil bei einer Radreise ist, dass sie recht spontan buch- und planbar ist und es insgesamt deutlich weniger durch Corona bedingte Einschränkungen gibt als zum Beispiel bei Fernreisen. So sieht das auch die Hälfte der befragten Personen als Grund für ihr gestiegenes Interesse an einer Radreise an. Bei dieser Art des Urlaubs werden langwierige Stornierungen von zum Teil recht teuren Flugreisen vermieden. Mit ihren Angeboten richten sich Radreise-Portalen wie cyclelo.de auch an die Einsteiger und bieten einen umfangreichen Überblick über tollen Strecken, Veranstalter und Reisevarianten. Darüber hinaus gibt es etliche Tipps zum Gepäcktransport oder Touren mit dem E-Bike. So findet jeder die für ihn perfekte Radreise.

Eine Radreise schont die Umwelt
© Norbert Waldhausen (Pixabay)

4: Gut für die Gesundheit

Etwas mehr als zwei Drittel der Deutschen, die dieses Jahr mit einer Radreise liebäugeln, wollen Natur erleben und knapp dahinter wollen 64 Prozent etwas für die Gesundheit tun. Allein die frische Luft, die Sonne und das Erleben der Natur wirken sich erwiesenermaßen positiv auf das Wohlbefinden aus. Wer sich dann noch durch sein Fahrrad körperlich betätigt, der entspannt und beruhigt seinen Körper. Auf der anderen Seite kommt aber auch die Fitness nicht zu kurz, denn Radfahren bringt Herz, Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung, stärkt die Lunge und senkt den Blutdruck. Wer mit 15 Stundenkilometern radelt, verbrennt pro Stunde etwa 400 Kilokalorien. Purzelnde Pfunde sind somit ein zusätzlicher Anreiz für die Radreise.

5: Gut fürs Klima

Wer in die Pedale tritt, der verbringt einen klimafreundlichen Urlaub. Das ist für etwa die Hälfte aller Befragten der Grund für den Fahrradurlaub. Laut Umweltbundesamt bläst ein Flug von Deutschland auf die Malediven und zurück pro Person über fünf Tonnen CO2 in die Luft. Mit einem Auto könnte man für diesen Wert mehr als 25.000 km fahren, mit dem Bus und der Bahn sogar noch weiter. Somit ist der Umweltaspekt ein weiterer Grund, sich eine schöne Strecke für eine Radreise auszuwählen. Innerhalb Deutschlands ist es eine kurze, klimafreundliche Anreise mit Bus oder Bahn und dann geht es ab auf das Fahrrad. 

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Über cyclelo

cyclelo ist ein Online-Marktplatz für Radreisen. Mit einer übersichtlichen Zusammenstellung einer großen Auswahl an Radreisen verschiedener Veranstalter und einer detaillierten Suchfunktion vereinfacht cyclelo die Suche nach der passenden Radreise. 

Titelbild © Guaxinim (Shutterstock)

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Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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