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Rob Georg – Das Leben ist ein Countrysong

Tatsächlich lässt sich das Leben von Rob Georg (Jg. 1975) mit einem Countrysong vergleichen. Seine Karriere nimmt immerhin durch einen Schicksalsschlag ihren Anfang – und die Musik hilft ihm dabei, seinen Verlust zu überwinden und dem Schmerz Ausdruck zu verleihen. Sowohl bei Zuhörern als auch in professionellen Kreisen kommt der einzigartige und herzliche Stil des Sängers und Songwriters gut an. Dabei musste sich Rob Georg zu Beginn seiner Karriere als Musiker bereits ersten Herausforderungen stellen. Diese hat er aber mit Bravour gemeistert. Dieser Beitrag informiert die Leser über die Erfolgsgeschichte und das Leben des Sängers.

Rob Georg – ein bewegtes Leben

Der Anfang war nicht leicht: Und zwar nahm die Karriere von Rob Georg durch einen Schicksalsschlag ihren Anfang. Obwohl der heute bekannte German Radio Cowboy aus Deutschland stammt, war er der amerikanischen Kultur stets verbunden. Bereits in jungen Jahren feierte er als Westernreitsportler im Bereich Cutting beachtliche Erfolge. Bei dieser Sportart tritt der Reiter tatsächlich in die Fußstapfen des klassischen Cowboys und arbeitet vom Pferd aus mit den Rindern. Im Rahmen dieser Disziplin lernte Rob Georg den Trainer Dean Terry kennen. Es entwickelte sich zwischen ihnen daraufhin eine tiefe Freundschaft.

Doch leider brach mit Beginn des Jahres 2018 für den Cowboy eine Welt zusammen – im Januar starb Dean, während Rob sich im Februar von seinem Seelenpferd „Primetime Shorty“ verabschieden musste. Infolgedessen nahm sich der Reitsportler eine mehrwöchige Auszeit. Er flog nach Nashville und lernte dort die Gesangslehrerin Kristin K. Smith kennen. Sie war es, die den Cowboy zur Aufzeichnung und Veröffentlichung seiner Musik ermutigte.

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Country Musik außerhalb der USA

Country bringt man zweifelsohne mit den USA in Verbindung. Tatsächlich kann die Musik überall auf dem Globus entstehen – ein prägnantes Beispiel dafür ist unter anderem der Musiker Keith Urban. Ein Cowboy aus Deutschland ist für viele Menschen womöglich erst einmal befremdlich. Tatsächlich zeigt Rob Georg, dass es durchaus möglich ist, die deutsche Herkunft mit der Leidenschaft für Country unter einen Hut zu bringen. Denn es hat sich der ehemalige Reitsportler dem einzigartigen Lebensstil aus den USA verschrieben.

Bereits als Reitsportler gewann er zahlreiche Championtitel. Er nahm schließlich an den World Series, dem höchst dotierten Turnier in der Disziplin, teil. Dort machte sich der Cowboy einen Namen. Beim Ausüben seiner Leidenschaft traf Rob Georg schließlich auf den Trainer Dean Terry. Mit ihm durchstreifte er zehn Jahre lang die renommiertesten Cutting-Arenen in den USA. Es lebte der Reitsportler also bereits in jungen Jahren als Cowboy. Daher ist seine Entwicklung zum Country Sänger eigentlich eine logische Konsequenz seiner Leidenschaft für die Kultur der USA.

Die Musik als Lebenswerk

In seinen Liedern berichtet der Countrysänger über sein Leben und ihm wichtige Menschen. So handelt seine Debut-Single „Push That Horn“ vom verstorbenen Trainer Dean Terry. Bereits im Folgejahr machte der Song in den USA die Runde – er wurde in jeder Cutting-Arena nach einer Schweigeminute für das Traineridol gespielt. Der Erfolg veranlasste Rob Georg dazu, noch mehr Lieder zu veröffentlichen. Und die Songs bestätigten, was bereits von Anfang an klar war: Der ehemalige Reitsportler hat auch als Sänger und Songwriter Talent.

Mittlerweile sind die Werke von Rob Georg auch auf Spotify verfügbar- dort könnt ihr euch selbst von den mitreißenden Melodien und Texten des Künstlers überzeugen.

Country-Musiker Rob Georg aus Deutschland

Seine in Deutschland neu geschriebenen Songs produziert der Cowboy weiterhin in Nashville. Da seine Eltern bereits älter und krank sind, will er in ihrer Nähe sein. Mittlerweile hat er ihnen ebenfalls einen Song gewidmet. Damit beweist Rob Georg wieder einmal: Seine Kunst ist aus dem Leben gegriffen und kommt von Herzen. Es überrascht also nicht, dass die Lieder des Sängers bei vielen Menschen Anklang finden.

Ein talentierter Performer

Auch bei seinen Live-Auftritten begeistert Rob Georg sein Publikum. Er war mittlerweile nicht nur in den USA, sondern auch in Europa auf Tour – Konzerte spielte er unter anderem in Denver, Nashville und Seattle. Auch 2020 begann in dieser Hinsicht vielversprechend. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Sänger jedoch zu einer Pause gezwungen. Allerdings veröffentlichte er im selben Jahr sein Debutalbum „Radio Cowboy“. Dessen Lieder verzeichnen auf Spotify über eine Million Aufrufe.

Zu einigen Songs gibt es außerdem Videos, die sich Anhänger mehr als 2,7 Millionen Mal ansahen. Im US-Radio veröffentlichte Rob Georg aus seinem Album bereits fünf Lieder, die in verschiedenen Charts unter den ersten 17 Plätzen landeten. Sein neuester Song „This Old House“ war unter den „Main Country Charts“ und den „New Music Weekly Digital Country Charts“ sogar über zwei Wochen lang auf Platz 1.

Für sein Album erhielt er bereits erste Award Nominierungen – und zwar erhielt er diese für den New Music Award in den USA und den Fair Play Country Music Red Carpet Award in den Niederlanden.

Im Februar erhielt Rob Georg schließlich eine Einladung nach Nashville, wo er in der „AJ’s Good Time Bar“ von Alan Jackson auftrat. Dort fand nämlich das Country Radio Seminar statt – bei den Zuhörern kam er mit seinen einzigartigen Liedern gut an. Für das Jahr 2023 sind weitere Veröffentlichungen und Aufführungen geplant.

Auch über Chartplatzierungen in den USA, Kanada und den Philippinen durfte sich der Countrysänger bereits freuen. In Brasilien und Mexiko unterstützen den Cowboy zudem begeisterte Fangruppen. Es macht derzeit ganz den Anschein, dass der Künstler auch in den kommenden Jahren auf Erfolgskurs sein wird.

Ein Liebhaber der Country-Szene

Country liegt Rob Georg am Herzen. Deutlich machte er das unter anderem mit seinem Covid-19-Projekt. Er rief während der Lockdowns den Spotify-Podcast „Country Music Ain’t Dead“ ins Leben. In dieser Sendung unterstützte er Country Musiker aus der ganzen Welt. Dafür führte er mit ihnen Interviews und stellte sie anschließend auf seinen Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram vor. Und da Rob Georg über rund 450.000 Follower besitzt, waren seine Interviewplätze äußerst begehrt. Schon bald war der Cowboy für die nächsten Monate voll ausgebucht.

Rob Georg bereichert die Country-Szene also nicht nur mit seiner eigenen Kunst – er ist generell darum bemüht, die Tradition weiterleben zu lassen. Es handelt sich bei diesem einzigartigen Sänger also um einen Menschen, der für und mit der Musik lebt.

Fazit – ein Talent auf der Überholspur

In seinem Leben überstand Rob Georg einige Tiefen und erlebte auch viele Höhen. Und diese Ereignisse teilt er mit seinen Zuhörern in Form von Liedern. Sowohl durch seine eindringlichen Texte und Melodien als auch mit seinen fesselnden Live-Auftritten machte sich der Sänger und Songwriter einen Namen. Mittlerweile durfte er sich sogar über erste Nominierungen für sein Album freuen. Die Musik von Rob Georg ist ebenfalls auf Spotify verfügbar. Es ist euch also jederzeit möglich, die Musik des Country-Talents zu genießen.

Und wer noch mehr musikalische Inspiration sucht, findet hier unsere Top 15 Mixtapes.

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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