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Silver Gamer profitieren vom Zocken – Xbox baut passenden Controller

PC- und Konsolenspiele begeistert nicht nur die jungen Menschen, sondern auch die Silver Gamer. Denn die haben die Digitalisierung ja schließlich intensiv verfolgt und von Atari Tennis über Winter Games auf dem C64 bis zur aktuellen Generation der Konsolen alle technischen Entwicklungen begleitet. Das Zocken wirkt sich gerade auch bei älteren Menschen positiv aus. Xbox bietet seniorengerechtes Equipment und Workshops an. Und weil uns Best Ager das früher oder später auch betrifft, stellen wir die Aktivitäten hier vor.

Schon im Jahr 2019 wurde das Gaming für Senioren mit der Entwicklung des Xbox Adaptive Controllers enorm erleichtert. Konzipiert für Menschen, die mit einem herkömmlichen Controller nicht spielen können, bietet der Controller dank individueller Konfiguration passend zum Slogan #WeAreAllGaming eine bessere Bedienung für ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Er kostet derzeit 89,99 Euro im Microsoft-Store und verfügt über große programmierbare Tasten. Außerdem kann er mit mit externen Schaltern, Knöpfen, Halterungen und Joysticks verbunden werden, um die Spielsteuerung zu vereinfachen.

Adaptive Controller Carousel2

Gaming im Alter hilfreich

Nachgewiesen ist gerade bei Senior*innen ein positiver Effekt durch regelmäßiges Zocken. Daher bietet viele Betreuungsstellen mittlerweile neben ihrem klassisch sozialen Angebot auch ein digitales Programm für ihre Bewohner an.

Videospiele fördern die Koordination, stimulieren die Sinne und regen die Fantasie an. Einige Spiele sind auf Multiplayer ausgelegt und sorgen für Kommunikation, gemeinsamen Spielspaß und Problemlösungskompetenz. Forschungen belegen auch von medizinischer Seite aus, dass regelmäßiges Spielen bestimmte Hirnareale stimuliert, die unter anderem für räumliches Denken, Erinnerungsbildung, feinmotorische Fähigkeiten und strategische Planung zuständig sind. Die Aktivierung der grauen Zellen kann sogar dabei helfen, den Symptomen von altersbedingter Demenz entgegenzuwirken.

Silver Gamer daddeln gern auch im Seniorenheim unter Anleitung

Die beliebtesten Spiele

In der Gunst der Silver Gamer liegen die Spiele ganz weit oben, die keine zu schnelle Bedienung erfordern. Dazu gehören zum Beispiel realitätsnahe Simulationen für Landwirtschaft und Flugzeuge oder Autorennen wie Forza 5, um mit Traumautos durch wunderschöne Landschaften zu brettern.

Aber auch einfache Puzzle, Sportspiele oder Jump’n’Run-Games erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Silver Gamern. Spiele wie Super Lucky’s Tale oder Old Man‘s Journey sind niederschwellig designt und erleichtern den Spielern so den Einstieg. Die simple Bedienung ist auch mit eingeschränkter Motorik schnell erlernt und so lassen die ersten Erfolgserlebnisse nicht lange auf sich warten.

Wir haben euch mit den Silver Snipers aber auch schon ein senioriges Counterstrike-Team vorgestellt.

In der Not hilft ein Copilot

Sollte der Silver Gamer an einer Stelle im Spiel hängenbleiben oder mit der komplexen Steuerung überfordert sein, dann kann über den Copilot-Modus ein zweiter Spiele einige Steuerungselemente übernehmen und im Spiel unterstützen. Toller Nebeneffekt: so entstehen Teams aus Senior*innen untereinander oder auch zusammen mit den eigenen Kindern und Enkeln.

Gaming verbindet eben – auch Generationen!

Xbox adressiert Betreuer*innen

Wir selbst als Best Ager sind ja noch voll im Job und haben die Konsole direkt zuhause. Aber die Zeit rennt und vielleicht sind es ja gerade die eigenen Eltern, die in einem Seniorenheim nach etwas Abwechslung suchen. Um diese Menschen zu erreichen, richtet sich das Engagement von der Xbox auch gerade an das betreuende Personal.

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Mehr Informationen

Denn die Betreuer*innen in den Seniorenzentren wissen genau, wie sie mit ihren Bewohner*innen umgehen müssen. Sie wissen, wie sie eine Person erreichen und stimulieren können. So können im ersten Schritt die Vorteile und der Umgang mit Videospielen vermitteln und die Senior*innen an die Games herangeführt werden.

Behaltet die Entwicklung dazu gern auf dem Schirm, wir werden ja alle hoffentlich noch ganz alt. Infos rund um das Thema Barrierefreiheit und Xbox findest Du unter diesem Link.

Fotos © Xbox / Microsoft

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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