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Top 15 Mixtape von Carlos Kella

Carsten Kähler (Jahrgang 1968) aka Fotograf Carlos Kella ist einer der bekanntesten Fotokünstler rund um US-Car-Kultur und Pin-up-Kunst. Seit 2009 ziert sein Wochenkalender „Girls & legendary US-Cars“ mit einem Mix schöner Frauen und toller Autos auf 53 Motiven meine Bürowand. Corona hat die Produktion seiner 13. Auflage für 2021 erschwert, aber nun ist der Kalender endlich da, voll mit nationalen und internationalen Models sowie automobilen Raritäten. Auf dem Titel posiert Burlesque-Performer Eve Champagne auf einer Chevrolet Corvette C3 von 1973. Den Kalender könnt ihr direkt hier bei Sway-Books bestellen.

Carlos Kella Wandkalender 2021

Ich weiss aber, dass der Kommunikationsprofi und Agenturchef auch ab und zu sogar noch selbst am Plattenteller steht und über einen umfangreichen Musikgeschmack verfügt. Daher gibt’s hier das Top 15 Mixtape mit den wichtigsten Songs von CARLOS KELLA.

Top 15 Songs von Carlos Kella

1. Die Zimmermänner // Mein Ein, Mein Alles
Eine ewig unterschätzte Band aus den Zeiten der NDW. Timo Blunck (Bassist von Palais Schaumburg) hat zu der Zeit einfach nur Spaß gemacht ohne typisch NDW-mäßig klamaukig abzuliefern. Die beiden ersten Alben „1.001 Wege Sex zu machen ohne daran Spaß zu haben“ und „Goethe“ sind immer noch hörenswert – wenn man sie noch auf Vinyl bekommt. Auf Spotify gibt es die Alben nämlich nicht. Legendär das Weihnachts-Konzert in den 80er im Café Schöne Aussichten. Eine Bass-Seite von Timo Blunck hängt seitdem an meiner Pinnwand…

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2. Trettmann // Knöcheltief
Erstes Konzert zusammen mit dem Junior, das bleibt natürlich hängen. Spektrum-Festival 2019 auf dem Dockville-Gelände in Hamburg. Erst skeptisch, danach begeistert, dass der deutsche Hiphop ziemlich lässig sein kann – und von 12 Uhr bis Nachts um 2 Uhr mit der Jugend mitgebounct. Knöcheltief ist einfach eine coole Hymne und bei einem Festival und guten Wetter einfach geil. Wer Trettmann mal live sehen will, dem empfehle ich die Arte-Aufzeichnung vom Splash-Festival 2018. 

3. Kurtis Blow // Throughout your years
Die Party-Hymne seit dem ich denken kann. Hab ich seit den 80ern auf Vinyl und hat diverse Partys miterlebt – so klingt sie leider inzwischen auch, aber die meisten Kratzer kann ich der jeweiligen wilden Party noch zuordnen. Kurtis Blow haben meine Jungs und ich übrigens noch im alten KIR in Poppenbüttel (ja, das war da auch mal…) abgefeiert.

4. UK Subs // Warhead
Wir bleiben im Norden von Hamburg. Nicht nur das KIR war in den 80er ein Anlaufpunkt für wildes Feiern. So hatten wir natürlich auch mal eine Punk-Phase und die geht natürlich nur mit den UK Subs. Die haben mal in Hamburgs einziger Punk-Disco in den 80er in – man höre und staune – in Sasel gespielt, aus dem Schuppen wurde dann später eine coole Videothek.

5. Sade // Smooth Operator
Holzvertäfelter, Fliesen-Partykeller, Ampel-Disco-Lichtanlage, lausiger Sound und die ersten Vodka-Shots. Mit 15 wurde dann Sade aufgelegt, brav eine Lady zum Engtanz aufgefordert und los ging die wilde Reise unters T-Shirt… Wenn ich Sade höre werde exakt in den Partykeller von meinem Kumpel Stefan per Zeitmaschine gedanklich zurückversetzt.

6. Dean Martin // Sway (Quien Sera)
Diese Schnulze ist Namensgeber unseres Verlages und muss somit auf die Liste. Hervorragend zum Schwofen zu später Stunde geeignet – natürlich nur in der Version von Dean Martin.

7. The New Mastersounds // San Frantico
Wer auf schröddeligen, verrotzten Hammond-Orgel-Funk wie aus besten Acid Jazz-Zeiten im Mojo Club steht, ist bei den New Mastersounds genau richtig. Ich bin ja alter Hammondorgel-Fan und mag solche Combos wie James Taylor Quartett oder Corduroy. Da kommt ja zur Zeit leider recht wenig an Veröffentlichungen. Ausnahme die Mastersounds, die sich zu Gigs auch mal in Hamburg verirren. Die letzten beiden waren auf Kampnagel und im Knust. Auf Kampnagel voll groupiemäßig die Vinylscheiben signieren lassen, im Knust durfte ich die Jungs beim Konzert knippsen.

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8. Jimmy Smith // The Cat
Wir bleiben bei der Orgel: die B-3 von dem Jazz-Revoluzzer Jimmy Smith. Da ist eigentlich alles cool. Aber The Cat ist durch die Besetzung noch gewaltiger, da er nicht mit seinem Trio, sondern es hier in einem Big Band Arrangement des Komponisten Lalo Schifrin krachen lässt. Hab den zu Glück live auch noch bei der Jazz Baltica 2000 in Salzau orgeln sehen.

9. Deichkind // Keine Party
Deichkind gehört – egal mit welchen Song – immer auf eine Liste. Das hier ist unsere Dienstags-Hymne beim sog. Toxic Tuesday – unserem fröhlichen Netzwerkstammtisch im Oberhafen. Wir freuen uns jetzt schon wieder auf die Zeit nach Corona wenn es wieder heisst: Wilde Party mit Keine Party

10. Goldie // Inner City Life
Drum and Bass vom Feinsten. Bestes Konzert war mal in der Laeiszhalle (ehemals Musikhalle) anlässlich des Jazzport. Da ist Goldie zusammen mit Massive Attack aufgetreten und der heftige Bass hat das Blattgold von den Stuckverzierungen geholt. Seitdem finden keine Konzerte in dieser Musikrichtung mehr in der ehrenwerte Halle statt.

11. Stefan Gwildis // Dein Herz ist ein einsamer Jäger
Vom ersten Album nach seiner Strombolis-Zeit. Live immer eine Granate. Mit seiner soulig-rauchigen Stimme und leicht schnulzigen Texten bestens für Liebeskummerabende.

12. Underworld // Rowla
Beste Mucke für schnelles Autofahren, äußerst treibend. Mussten mal an einem Freitag Abend (natürlich viel zu spät dran) in Dagebüll die letzte Fähre nach Föhr bekommen. Underworld an, Gang runtergeschaltet und ab durch die Deichlandschaft mit unerlaubten Geschwindigkeiten. 3 Minuten vor Ablegen angekommen.

13. Isidro Infante & Jenny Valdes // No Vale La Pena
Wer es typisch kubanisch mag. Zu unserem Kuba-Special im SWAY Mag und dem Kalender „Girls & legendary US-Cars“ waren wir 2018 auf Kuba zu einer Fotoproduktion, weit ab von den Pfaden der Touris in Camagüey, wo wir dann auch in Clubs waren, die noch kein Ausländer gesehen hat. Organisiert von meinem alten Litho-Kumpel Micha, der eine Kubanerin geheiratet hat und dort lebt. Hier wurde live genau so eine Mucke gespielt.

14. De La Soul // A Roller Skating Jam Named Saturdays
Damals als die Hiphop-Welt noch in Ordnung war 😉 Eine meiner Lieblingsbands in Sachen Rap/Hiphop, die alten Sachen sind alle cool, dieser Song ist aber nach wie vor mein Favorit. Hab die dann auch mal live im Docks gesehen, das war eine glatte 6. Von daher lieber auf Platte auf einer Party.

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15. Royal Republic // Baby
Zum Schluss wenigstens ein bißchen was in in Richtung Rock. Die Jungs haben wir im Docks und auch mal auf einem kleinen Exklusiv-Event bei der Agentur Beebop unplugged erleben dürfen. Cool Jungs, coole, ehrliche Mucke – und Baby mein Lieblingslied von Royal Republic.

Playlist zum Mixtape von Carlos Kella

Drei Lieder waren allerdings nicht zu finden:

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Carlos, lieben Dank für den spannenden Mix. Dann werden wir uns den mal auf eine Leerkassette ziehen und auf der nächsten Autofahrt in unser old-school-Radio einlegen. Und an alle Leser: solltet Ihr Bock auf Chrom und schöne Kurven haben, checkt doch mal den neuen Kalender von Carlos Kella.

Hier gibt es übrigens weitere Mixtapes.

Linktipps

Website von Carlos KellaCarlos Kella Photography
Girls & legendary US-CarsBei Sway-Books
Carlos Kella bei Instagram@carloskella
Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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