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Padel-Tennis: Jürgen Klopp spielt Team-Trendsport

Wir erwähnen immer wieder, dass es auch in der zweiten Lebenshälfte möglich ist, Dinge zum ersten Mal zu erleben. Das betrifft auch und gerade den Sport. Padel-Tennis ist eine aufstrebende Trendsportart, die aus Spanien und Südamerika zu uns rüberschwappt. Nun hat Jürgen Klopp, ein großer Fan des Spiels, mit Wilson sogar eine eigene Schlägerserie entwickelt. Er selbst hat den Weg ans Racket vor einigen Jahren für sich entdeckt. Daher verraten wir euch heute, was sich hinter dem Sport verbirgt und was sich der Jürgen zusammen mit Wilson für euch ausgedacht hat.

Bevor wir aber direkt mit dem Equipment loslegen, verraten wir euch erstmal die Hintergründe zu der Schlägersportart.

Padel is, besides football, the best game I’ve ever played. 

Jürgen Klopp

Was ist Padel-Tennis?

Padel-Tennis, auch Pádel oder Paddle-Tennis genannt, gibt es schon seit 1965. Der Name entstand durch die Nähe der ersten Holzschläger zu dem Paddel eines Kanus. Insbesondere in spanischsprachigen Ländern ist der Racket-Sport sehr beliebt. Er mixt einige Merkmale aus den schnellen Ballsportarten Squash und Tennis.

spieler beim pedal tennis
© Oliver Sjöström (Unsplash)

Es ist leicht zu lernen und bringt extrem viel Spaß. Padel-Tennis eignet sich für Kinder ab vier Jahren. Nach oben ist keine Grenze gesetzt. Da immer zwei gegen zwei Spieler antreten, ist es auch ein geselliger Gruppensport für Hobbyspieler oder ehrgeizige Wettkampfathleten.

Wie wird Padel-Tennis gespielt?

Nach einem Aufschlag als Unterhandschlag auf die andere Seite muss der Ball erst den Boden berühren und darf dann zurückgespielt werden. Der Ball darf aber auch die Wand berühren und kann danach retourniert werden. Volleys sind – außer beim Return – ebenfalls möglich. Gezählt wird wie beim Tennis, also 15 – 30 – 40 – Spiel. Sechs Spiele bringen einen Satz und mit zwei gewonnenen Sätzen ist das Match durch.

Wo kann ich spielen?

Der Platz für Padel-Tennis ist 20×10 Meter groß, mit Kunstrasen auslegt und durch ein Netz in der Mitte getrennt. Ähnlich wie beim Squash ist der Platz durch Wände aus Glas, Metallgittern oder Beton begrenzt, die beim Spielen mit einbezogen werden dürfen. Es gibt kein Aus. Insofern kann Padel-Tennis nur in speziellen Hallen oder Outdoor-Anlagen gespielt werden. Wer Interesse daran hat, den Sport einmal auszuprobieren, findet online schnell Möglichkeiten in der Nähe. Schnupperstunden und das Ausleihen von Equipment ist in den meisten Spielstätten möglich.

Equipment für Padel-Tennis

Als Klamotten sind Sandplatz-Turnschuhe und ein bequemer Sportdress aus Shorts und T-Shirt ausreichend.

Schläger

Außerdem braucht ihr für Padel-Tennis einen kürzeren Schlägern ohne Bespannung. Da gibt es diverse Angebote verschiedener Hersteller ab etwa 70 Euro. Jürgen Klopp kooperiert mit dem Hersteller Wilson Sporting Goods Co. und hat ein ganz besonderes Sportgerät entwickelt. So möchten der kultige Fußballtrainer und die Sportmarke dazu beitragen, die Pedal-Community zu vergrößern.

Jürgen Klopp und Wilson bringen Equipment für Padel-Tennis an den Start
© Wilson

Bälle

Die Bälle für Padel-Tennis ähneln von Größe und Beschaffenheit den Bällen vom Tennis, haben aber einen geringeren Luftdruck. So gibt es weniger „Bounce“ bei den Schlägen und eine geringere Länge. In Sportgeschäften und Online-Shops sind spezielle Bälle für diesen Trendsport zu bekommen.

Wilson x Klopp

Die von Jürgen Klopp inspirierte „Wilson x Klopp“ Kollektion ist auf Wilson.com und Padel-Point erhältlich und umfasst einen schwarz-gelben Padel-Schläger und eine Padel-Tasche. Der Schläger kostet aktuell 310 Euro, die dazugehörige Tasche, in der bis zu sechs Schläger Platz finden, gibt es für 120 Euro. Wer den Sport für sich entdeckt hat und sich selbst die Ausstattung besorgt, wird an diesem Set lange Freude haben.

Über Wilson Sporting Goods

Wilson Sporting Goods Co. aus Chicago ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sportgeräten, Bekleidung und Zubehör. Wilson ist weltweit führend im Bereich der Produktion von professionellen Tennis-, Padel-, Golf- und Badmintonschlägern. Das Unternehmen nutzt dabei die Erkenntnisse von Sportlern, um innovative Produkte für Sportler auf jedem Niveau zu entwickeln.

Hier gibt es einen kurzen Clip über unseren „Kloppo“ beim Ausüben seines Lieblingssportes.

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Titelbild © Wilson

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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