HomeSPASSMobilitätHommage an einen Klassiker - Evetta setzt Knutschkugel unter Strom

Hommage an einen Klassiker – Evetta setzt Knutschkugel unter Strom

Evetta – die Nuckelpinne ist zurück. Die BMW Isetta ist sicherlich eins der bekanntesten Fahrzeuge der Nachkriegszeit. Von 1955-62 rollte die zweisitzige Knutschkugel vom Band. Mit 12 und 13 PS hatte sie die Leistung eines Vespa Rollers. Und auch die Tür an der Front machte sie zum Gefährt zwischen Motorrad und Auto. Der Hersteller Electric Brands bringt den Klassiker jetzt vollelektrisch unter Evetta zurück. Vorbestellungen sind jetzt möglich.

Noch ein kurzer Blick in den Rückspiegel: die BMW Isetta war mit einem Verbrauch unter vier Litern das erste echte Dreiliter-Fahrzeug. Nicht so schwer mit einem Einzylinder-Motor, der es auf maximal 85 km/h brachte.

Mobilität von heute

Sind wir doch mal ehrlich, die meisten Menschen benötigen im Alltag einen kompakten und wendigen City-Flitzer mit maximal zwei Sitzplätzen. Das erklärt auch den Siegeszug des Smart von Mercedes Benz. Und in dieses Segment passt auch der Evetta. Und dabei verbindet er die Optik des Kultautos mit moderner Technik und einem zukunftsweisenden Antrieb.

Evetta Prima in Apricot

Technische Daten

Die Evetta ist ein nachhaltiges Leichtfahrzeug, welches in jede Parklücke passt und dabei richtig gut aussieht. Zwei Modelle sind zum Start verfügbar.

Evetta Prima

Das Basismodell „Prima“ gibt es in den Farben Apricot und Blau. Das ikonische Design des historischen Vorbilds wurde übernommen, daher verfügt auch das kleine E-Auto über die Fronttür und ein Chassis in Leichtbauweise. Angetrieben wird das Modell von einer Batterie mit 14 KWh. An Technik wurde auch im Innenraum nicht gespart. Per Apple CarPlay oder Android Auto kann das Smartphone mit dem Infotainment-System verbunden werden. Das Telefon lässt sich dabei kabellos laden. Es gibt die Fahrmodi „Eco“ und „Sport“, herausnehmbare Bluetooth-Boxen, LED Scheinwerfer und ein lässiges Lederlenkrad. Zur Höchstgeschwindigkeit und Ladezeit gibt’s bisher noch keine konkreten Zahlen.

Evetta Openair als Premium-Modell

Evetta Openair

Ein absoluter Hingucker ist die offene Version des flotten Stromers. Das Cabrio des Leichtfahrzeugs verfügt über eine 18 KWh Batterie und bringt es somit auf eine größere Reichweite als die geschlossene Variante. Und auch bei der Ausstattung hat der Openair ein paar Premium-Features wie echte Ledersitze und ein Sportfahrwerk anzubieten. Wer sich vom alten Klassiker inspirieren lässt, bekommt aber auch eine Blumenvase für das Armaturenbrett.

„Wer die Evetta fährt, wird sehen, sie ist alles in einem: Sie sieht gut aus, ist absolut platzsparend in der City, effizient und besonders nachhaltig…“

Martin Henne, CEO ElectricBrands

Vorbestellungen jetzt möglich

Ab sofort können Bestellungen für die Modelle „Prima“ und „Openair“ aufgegeben werden, die in limitierter Stückzahl als First Editions ab Sommer 2023 ausgeliefert werden.

Von jeder Farbe sind 1.954 Fahrzeuge in der ersten Verkaufswelle verfügbar. Kosten werden sie voraussichtlich 19.540 Euro inklusive Mehrwertsteuer . Die First Edition der „Evetta Openair“ ist auf 999 Stück begrenzt und soll 33.333 Euro inklusive Mehrwertsteuer kosten.

Bestellungen können über die Website abgegeben werden. Der Hersteller bietet über die Website aber auch ein recht engmaschiges Händlernetz, daher sind sicherlich auch bald Besichtigungen und Probefahrten vor Ort möglich.

Linktipps zu Evetta

Website des Herstellersevetta.de
Instagram@electricbrands_evetta

Hier gibt es weitere spannende Beiträge rund um die Mobilität.

Alle Fotos © Evetta

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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