Die Top 10 Stromfresser – wie sie zuhause Strom und Geld sparen können

Ein Gastbeitrag von Frank Knauer

Nicht nur die Inflation, sondern seit neuestem auch steigende Strom- und Gaspreise zwingen die Verbraucher in die Knie – mehr denn je besteht die Notwendigkeit, bei sich selbst anzufangen und Möglichkeiten zu finden, Geld einzusparen. Mit Strom im eigenen Zuhause kann man anfangen und einiges erreichen, wenn man weiß, welche Möglichkeiten es gibt, für einen geringeren Verbrauch und somit eine niedrigere Belastung des eigenen Geldbeutels zu sorgen.

Frank Knauer, Manager der Firma CEHATROL Technology EG setzt sich mit seiner Firma dafür ein, dezentrale und Mitglieder-eigene Energieversorgung international zu fördern sowie Menschen langfristig mit grüner Energie aus den eigenen Anlagen zu versorgen. Gerne gibt er in diesem Gastbeitrag tolle und praxisnahe Tipps, wie jeder zu Hause Strom und Geld sparen kann.

Zu Ökostrom wechseln

Ökostrom ist in der Regel nicht von Gas oder sonstigen, mittlerweile extrem teuren Rohmaterialien abhängig, sondern wird mit Wind, Wasser oder Wärme betrieben. Dementsprechend erwartet Sie als Verbraucher eine wesentlich geringere Marktvolatilität, die Ihren Geldbeutel heute weitaus weniger belastet als herkömmliche Stromanbieter am Markt, die sich in letzter Zeit und auch in Zukunft immer öfter durch Preisanpassungen und Preiserhöhungen hervorgetan haben und hervortun werden. Selbst wenn Ökostrom im ersten Moment etwas teurer erscheint als der bestehende Vertrag, so ist der nachhaltige und langfristiger Effekt so lohnenswert, dass er sich selbst für eine kleine Wohnung rechnet.

Mit elektrischen Geräten lässt sich Strom sparen, wenn man auf die Energieeffizienzklasse achtet
© RODNAE Productions (Pexels)

Die Effizienzklasse prüfen

Bei Elektrogeräten gibt es eine wertvolle Komponente, die Ihnen ebenfalls tolle Einsparungen gewährleisten kann: Es geht um die Energieeffizienzklasse, die normalerweise gesondert ausgewiesen ist und die sie in jeder Produktinformation finden. Sie wird in den Buchstaben A+ bis G angegeben und gibt Aufschluss darüber, wie hoch der jeweilige Stromverbrauch des Endgerätes ist. Am besten sind Geräte in der Kategorie A+ bis A + + +, da diese im laufenden Betrieb vergleichsweise wenig Energie verbrauchen. Achten Sie beim Kauf auf das Energielabel, damit können Sie langfristig einiges an Geld einsparen.

Stromverbrauch überwachen

Hand aufs Herz: Wann haben Sie Ihren Stromverbrauch zuletzt gemessen und kontrolliert? Wenn Sie dies noch nie getan haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Es ist ungemein hilfreich, sich einen Überblick über den eigenen Verbrauch zu verschaffen. Nur wenn Sie wissen, zu welchen Tageszeiten und mit welchen Geräten Sie am meisten Strom verbrauchen, können Sie gezielt Maßnahmen aufstellen, um etwas zu ändern und Ihre Kosten zu reduzieren. Betrachten Sie Abrechnungen nicht nur als unangenehme Angelegenheit, sondern nutzen Sie Zahlen, Daten und Fakten daraus gezielt, um sich in Zukunft besser aufzustellen.

Auf die Klimaanlage verzichten

Richtiges Lüften und gekippte Fenster über Nacht machen Klimaanlagen häufig überflüssig. Die Benutzung einer Klimaanlage ist extrem kostenintensiv, da sie eine Menge Energie verbraucht. Wenn es im Raum dennoch zu warm sein sollte, kann man mit aufgehängten, nassen Handtüchern die Luft etwas befeuchten und einen angenehmen Kühlungseffekt erziehen. Alternativ helfen Ventilatoren, die zwar auch Strom verbrauchen, aber im Betrieb deutlich günstiger sind als eine Klimaanlage.

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© Delaney Van (Unsplash)

Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen

Mit einem speziell geregelten Warmwasseranschluss können Sie Energie sparen, wenn das Hauswasser z. B. über Solartechnik erwärmt wird. Alternativ können Sie auch Brunnen- oder Regenwasser nutzen. In jedem Fall lässt sich der Stromverbrauch einer Waschmaschine mit Warmwasseranschluss gegenüber herkömmlichen Waschmaschinen reduzieren. Das liegt unter anderem daran, dass eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss schneller mit dem Nachheizen fertig ist, sodass sich die Dauer des Waschgangs insgesamt reduziert.

LED Lampen und Energiesparlampen nutzen

Es ist allgemein bekannt, dass LED-Lampen ihren Benutzern eine fantastische Stromersparnis einbringen, die in der Regel zwischen 40 bis 60 Prozent des bisherigen Verbrauchs liegt. Von daher ist es eine gute Idee, die Beleuchtung Zuhause wenn möglich gegen LED-Lampen auszutauschen. Insbesondere dann, wenn es auf den Herbst und Winter zugeht, zeigt diese Maßnahme Effekte und verhilft zu einer günstigeren Stromrechnung.

Elektronische Geräte ganz ausschalten

Wenn man abends ins Bett geht, lässt man den Fernseher gerne auf Standby, vergisst dabei aber, dass auch der Standby-Betrieb Strom kostet. Es ist ein Leichtes, hier für Einsparungen zu sorgen – drücken Sie einfach den Aus-Knopf von allen Geräten, die einen Standby-Modus haben und achten Sie darauf, dass diese auch ausgeschaltet sind, wenn Sie in Urlaub oder tagsüber für die Arbeit ins Büro fahren.

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© Bruno /Germany (Pixabay)

Gerätegröße dem Bedarf anpassen

Elektrogeräte werden häufig gerne nach Marke und Preis gekauft, allerdings orientieren sich die meisten Verbraucher noch viel zu wenig an ihrem eigenen Bedarf. Wenn Sie Gerätegrößen Ihrem Bedarf anpassen, können Sie auch hier Geld sparen. Für Singlehaushalte beispielsweise gibt es extra Waschmaschinen, die dann weniger Wasser und auch weniger Energie verbrauchen, dasselbe gilt für Spülmaschinen und sogar Haartrockner.

Wasserkocher: Füllmenge beachten

Wasserkocher sind ebenfalls eine prima Möglichkeit, einzusparen – allerdings nur dann, wenn man die Mindestfüllmenge beachtet und nicht zu wenig Wasser einfüllt, selbst dann, wenn es nur um eine einzelne Tasse Tee geht. Denn der Wasserkocher schaltet sich nur dann automatisch ab, wenn der Wasserdampf den Sensor erreicht. Ist nicht genügend Wasser im Behälter, so wird nicht ausreichend Wasserdampf erzeugt, was bedeutet, dass der Wasserkocher munter weiterhin Energie verbraucht, anstatt sich selbst abzuschalten.

Ohne Vorheizen backen, mit Restwärme kochen

Auch können Sie Energie einsparen, wenn Sie ohne Vorheizen den Ofen nur dann benutzen, wenn sich auch wirklich etwas darin befindet. Das Backen dauert dann zwar etwas länger, lohnt sich unterm Strich aber trotzdem. In der Regel lassen sich damit nämlich etwa bis zu 20% Energie einsparen. Beim Kochen gilt das Gleiche: Wenn Sie die Herdplatte abschalten und die Abwärme ein wenig weiternutzen, können Sie ebenfalls Strom einsparen.

Fazit zum Strom sparen

Wenn Sie oben genannte Tipps beherzigen, verfügen Sie über tolle Hebel und Möglichkeiten, im eigenen Zuhause Strom und Geld einzusparen.

Als Rolle des Versorgers haben Sie zu Hause die Aufgabe, den Haushalt auch kostentechnisch zusammenzuhalten. CEHATROL bietet mit dem Produkt Energiepool Strom und Gas die einfachste Möglichkeit, Stromfresser einzusparen und bietet im Zuge dessen Strom für 9,6 Cent pro Kilowattstunde als Energiepool-Beteiligungsentgelt.

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© Bill Mead (Unsplash)

Wenn Sie über freie Flächen verfügen, auf die die täglich Sonnenlicht fällt, dann haben Sie per Photovoltaikanlage die Möglichkeit, sich an der CEHATROL Energie-Insellösung zu beteiligen. Wir speichern die von Ihnen erzeugte Energie, welche von Ihnen ganz nach Bedarf genutzt werden kann. So erhalten Sie Unabhängigkeit von Energiekonzernen und sind auch bei möglichen Energie-Engpässen auf der sicheren Seite, die in Zukunft drohen könnten.

Infos zum Autor Frank Knauer

Frank Knauer ist Manager der Firma CEHATROL Technology eG. Die CEHATROL Technology eG hat sich das Ziel gesetzt, die dezentrale und Mitglieder eigene Energieversorgung international zu fördern, ihre Mitglieder an der Produktion zu beteiligen und langfristig mit grüner Energie aus den eigenen Anlagen zu versorgen.

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Autor Frank Knauer

CEHATROL Technology eG beteiligt die Menschen an der nachhaltigen Erzeugung von erneuerbarer Energie, schafft nachhaltige Arbeitsplätze und stärkt damit die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Gesellschaft. Sie schafft zudem lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort. Die Dezentralisierung und die Schaffung von dezentralen Wirtschaftskreisläufen in Dörfern und kleinen Gemeinden steht dabei im Fokus. Erfolge für jedermann unter dem Dach einer starken Gemeinschaft.

Titelbild © taner ardalı (Unsplash)

Kai Bösel
Kai Bösel
Kai Bösel (Jg. 1971) lebt als Patchwork-Papa mit der Familie in Hamburg. Neben NOT TOO OLD betreibt er auch das Väter-Magazin Daddylicious. Außerdem ist er Experte für Influencer-Marketing. Bisher hat er bereits fünf eigene Unternehmen gegründet, schreibt für diverse Print- und Online-Magazine, tritt als Speaker und Moderator auf und betreibt zu diesem Magazin auch einen Podcast. Nach Feierabend entspannt er beim Laufen oder Golf.

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