Pump up the SUP – mit dem Stand Up Paddle Board aufs Wasser

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[WERBUNG] Ich gebe es ja zu, längere Zeit hab ich Menschen auf dem Stand Up Paddle Board eher belächelt. Während man sich früher noch ein Tretboot leihen musste, um Hamburg von der Wasserseite aus zu erleben, gibt es inzwischen vom Ufer kaum noch Alsterläufe und -flächen zu sehen, auf denen sich nicht Horden von Menschen auf dem SUP – Kurzform für Stand Up Paddle Board – durch die Fluten arbeiten. Bis ich dann mal zusammen mit Freunden auch auf dem Brett stand. Da war ich sofort angefixt. Und nun bin ich auch stolzer Besitzer von einem Stand Up Paddle Board. Gefunden habe ich es bei Decathlon.

Alles in der Tasche - ein Stand Up Paddle Board mit Pumpe und Paddel

Am letzten Wochenende ging es dann endlich das erste Mal auf dem eigenen Stand Up Paddle Board aufs Wasser. Und nach einem etwas wackeligen Start war der Stand nach 15 Minuten schon recht stabil und das Manövrieren klappte auch. Um nicht gleich vor hunderten sensationslüsternen Augenpaaren an der Hamburger Alster die ersten Versuche auf dem SUP zu starten, waren wir zu Besuch bei den Schwiegereltern am Ratzeburger See. Genau das richtige Setup zum Lernen: wenig Boote, ruhiges Wasser und eine ideale Stelle zum Aufsteigen. Und natürlich Kaffee und Kuchen von der SchwieMu…

In wenigen Minuten ist das SUP startklar

Stand Up Paddle Board X100 für Einsteiger

Das von uns gewählte SUP-Touringboard X100 für 349,99 Euro ist ein Stand Up Paddle Board für Einsteiger ab 80 kg. Es ist geeignet für längere Touren, ist durch die großzügigen Abmessungen, die Dicke und eine Länge von 11′ recht kippstabil und in Goldgelb und Blau verfügbar. Es wiegt 10,5 Kilo und wird in einer Rucksacktasche geliefert, in der es sehr angenehm getragen werden kann. Pumpe und Paddel sind nicht dabei, müssen also extra gekauft werden. Beides findet auch noch in der Tasche Platz, somit kann das Stand Up Paddle Board inklusive Equipment bequem transportiert werden.

Das Stand Up Paddle Board wird von Hand aufgepumpt

Der Aufbau

Mit wenigen Handgriffen wird das Board ausgepackt und ausgerollt. Wir haben für 29,99 Euro gleich die passende Hochdruckpumpe dazugekauft. Mit der lässt sich das Stand Up Paddle Board in unter zehn Minuten auf 15 PSI aufpumpen. Dazu gibt es sogar zwei Betriebsmodi. Die erste Befüllung erfolgt sowohl beim Ziehen als auch beim Drücken der breiten Handgriffe. Sobald das integrierte Manometer dann 5 PSI zeigt, wird auf die Funktion „Druck“ umgestellt. So lässt sich der erforderliche Druck problemlos erreichen. Mit den Füßen wird die Pumpe dabei fixiert. Und dann geht es endlich aufs Wasser. Mit der Sicherungsleine „Leash“ am Knöchel und farblich passendem, verstellbarem Paddel für 34,99 Euro.

Stand Up Paddle Board mit Paddel

Anfängertipps für das SUP Board

Ich habe zwar erst ein paar zaghafte Schläge hinter mir, habe mich vorher aber recht intensiv mit dem geschmeidigen Start auf dem Stand Up Paddle befasst. Daher habe ich hier ein paar Tipps, wie der Stapellauf gelingt.

Stand und Haltung

Wer noch nie auf dem SUP oder einem Surfboard gestanden hat, der sollte erstmal auf Knien starten und ein Gefühl für das Stand Up Paddle Board bekommen. Denn auch wenn es sich wackelig anfühlt, kann es fast nicht kippen. Sobald man sich dann sicher fühlt, kann man aufstehen. Dazu das Paddel quer halten und sich mit beiden Händen abdrücken. Die Füße müssen rechts und Links von der Trageschlaufe in Schulterbreite abgestellt werden. Bei dem Itiwit-SUP sind die Standflächen markiert.

Man sollte beim Stand darauf achten, nicht mit durchgedrückten Knien zu stehen. Es empfiehlt sich ein lockerer Stand mit einer leichten Beugung in den Knien. So sinkt der Schwerpunkt und Wellen lassen sich leichter ausgleichen. Der Blick auf dem SUP sollte dann auch nach vorne gerichtet sein, nicht auf die Füße oder die Spitze des Boards.

cshow

Paddelhaltung auf dem SUP

Das Paddel muss zur Körpergröße passen. Bei unserem Paddel gibt es eine Skala, mit deren Hilfe sich die richtige Länge einstellen lässt. Eine Hand gehört an den Griff, die andere Hand an den Paddelschaft. Wenn die Seite gewechselt wird, wechseln auch die Hände. Das Paddelblatt hat einen Knick, damit das Paddel noch weiter vorne eingetaucht werden kann. Es ist daher darauf zu achten, das Paddel richtigherum zu halten. Wichtig ist dann auch, das Paddelblatt ganz einzutauchen und beherzt durchzuziehen. Eintauchen sollte man möglichst weit vorne, wie es der Stand erlaubt. Das Padden wird dann am Bord geführt und kurz hinter den Füßen wieder aus dem Wasser gezogen.

SUP mit zwei Personen

Sicherheit

Eine Tour auf dem Stand Up Paddle Board ist anstrengend, denn das Ausbalancieren benötigt Muskelkraft. Leider kam es schon zu sogar tödlichen Unfällen, weil sich die Leute auf dem Board überschätzen und nicht für die eigene Sicherheit sorgen. Eine SUP Leash, die Sicherheitsleine, sollte unbedingt getragen werden. So bleibt das Stand Up Paddle Board in der Nähe, wenn man doch mal ins Wasser fällt. Und bei längeren Touren oder Fahrten auf Flüssen oder rauer See ist eine Schwimmweste zu empfehlen. Die sollte unbedingt auch von Kindern getragen werden. Auch wenn sie schon schwimmen können. Mit dem Board und dem Paddel sind es erschwerte Bedingungen.

Überpacen

Eine Runde auf dem Stand Up Paddle Board ist eine sportliche Aktivität. Ich habe mal die Sportwatch mitlaufen lassen und kam nach 22 Minuten auf 500 Meter und 135 kcal. Das war allerdings nur ein bißchen rumgepaddelt. Vermeidet es aber, gleich zum Start auf große Tour zu gehen, sondern arbeitet euch langsam voran. Vergesst nicht die Sonnencreme und vielleicht eine Kopfbedeckung, wenn ihr bei großer Hitze auf das SUP Board steigt. Lernt erstmal den richtigen Paddelschlag und das manövrieren. Dann versprechen wir euch ganz viel Spaß mit dem Stand Up Paddle Board.

SUP Tracking mit der Sportwatch

Warum wir unser Stand Up Paddle Board lieben

Schon nach einem Nachmittag auf dem Board verstehe ich alle die, die über die Hamburger Alster paddeln, denn „SUPPEN“ macht wirklich verdammt viel Spaß. Es ist eine tolle Aktivität für die ganze Familie, auch meine neunjährige Tochter und meine Frau sind direkt losgefahren und haben Testrunden gedreht. Daher wird uns das Stand Up Paddle Board nun auch in den Urlaub und durch den Sommer begleiten. Gründe gibt es einige.

Der Trainingseffekt

Um das Gleichgewicht auf dem SUP Board zu halten, ist der Körper vom Kopf bis zu den Zehen angespannt. Das ist gut für den gesamten Körper, die Muskeln und die Koordination. Dazu dann noch die Paddelschläge und das stetige Wechseln. So kann eine längere Runde durchaus als Trainingseinheit gewertet werden.

Itiwit Stand Up Paddle Board X100

Locker in der Hüfte

Mit zunehmenden Testkilometern fällt es immer leichter, auf dem Board zu entspannen und nicht wie festgeschraubt auf den Füßen zu stehen. So klappt die Drehung des Körpers für den Paddelschlag immer besser. Und dann lässt sich auch immer mehr Geschwindigkeit erreichen. Keine Sorge, wenn ihr dann vom Anfänger zu Profi heranreift, gibt es auch echte Race-Boards, mit denen ich noch flotter vorankommen könnt.

Entspannung für den Kopf

Uns allen stecken die letzten Monate in den Knochen. Und der große Sommerurlaub fällt auch immer noch aus. Da ist es einfach eine gute Sache, für eine kleine Tour auf das Stand Up Paddle Board zu steigen und allein oder auch mit Freunden oder Familie eine kleine Runde zu drehen. Dank Schnürbändern lassen sich Taschen und Getränke auf dem Board befestigen. So ist auch ein Picknick unterwegs möglich. Gerade in Hamburg stellen wir immer wieder fest, wie anders eine Stadt von der Wasserseite aus daherkommt. Daher ist eine SUP-Tour perfekt für etwas Durchzug im Kopf.

SUP Board

…und es macht einfach Spaß!

Bei allen sportlichen Ambitionen und gesundheitlichen Nebeneffekten macht es einfach verdammt viel Laune, mit dem Stand Up Paddle Board auf dem Wasser zu sein. Daher können wir euch nur empfehlen, es auch auszuprobieren. Wir können euch versprechen, dass ihr schnell begeistert sein werdet.

Wir wünschen euch einen tollen Sommer! Hier bei Decathlon findet ihr eine Vielzahl an Boards und Zubehör.

cshow

[In Kooperation mit Decathlon.]

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