Kabarettist Mathias Tretter über seinen Generationskonflikt

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Mathias Tretter (Jg. 1972) ist oft derbe, subtil und wortgewandt. Bei seinem Programm gibt es keine Barth’schen Schenkelklopfer, sondern Sprüche, die manchmal erst beim zweiten Hinhören zünden und dann das Lachen im Hals stecken lassen. Aber gerade diese kluge Analyse führt oft zu beißendem Humor. Und da bleibt auch das Alter und die Kluft zwischen Generationen nicht verschont.

Älteren Kerlen wird ja nicht selten nachgesagt, den Anschluss zur nachfolgenden Generation verpasst zu haben. Und so erzählen Männer 50plus gern aus den Zeiten, als es noch Frontalunterricht, DDR-Sandmännchen und auf der Rückbank keine Gurte gab. So nach dem Motto: „früher war nicht alles schlecht“.

In diese Kerbe haut Mathias Tretter bei diesem Auftritt als Gast in der Sendung Pufpaffs Happy Hour von Sebastian Pufpaff. Da fragt er unter anderem, ob wir von jungen Kellnern geduzt werden wollen, was Erwachsene im Bällebad zu suchen haben und warum ein Poesiealbum schlimmer ist als ein abgeklebtes Auge. Aber guckt es euch am besten selbst an:

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Wir wollten euch diesen unterhaltsamen Auftritt nicht vorenthalten. Und auch wenn wir selbst mit Jeans, Hoodie und Basecap manchmal noch selbst aussehen wie 25, wirkt es eher unglaubwürdig, wenn Männer das Wort „nice“ benutzen. Mathias Tretter wird das eher nicht passieren…

Wir hoffen, dass es die vielen Künstler auch möglichst unbeschadet durch diese schweren Zeiten schaffen. Denn die Perlen des intelligenten Humors finden wir eher auf den kleineren Bühnen als in ausverkauften Stadien. Und so wünschen wir es Menschen wie Mathias Tretter, bald auch wieder mit dem Liveprogramm unterwegs zu sein und sein Publikum zu begeistern.

Linktipps

Homepagematthiastretter.de
Mathias Tretter bei Facebook@mathiastretter

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